Tech­ni­scher Fortschritt 

Tech­nik macht das Leben in vie­len Berei­chen leich­ter und erschließt neue, teils unge­kann­te Mög­lich­kei­ten. Umso wich­ti­ger ist Tech­nik in den Berei­chen, in denen Men­schen Ein­schrän­kun­gen erlei­den müs­sen, die ihr Leben beeinträchtigen.

bes­comedi­cal sucht stän­dig nach neu­en Ver­fah­ren, Mate­ria­li­en, Fer­ti­gungs­tech­ni­ken und Lösun­gen, die Men­schen mit Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen hel­fen, Lebens­qua­li­tät zurück zu gewinnen. 

Dabei gehen wir nicht nur den Weg , tech­ni­schen Fort­schritt metho­disch umzu­set­zen. Auch unse­re eige­nen Lebens­er­fah­run­gen brin­gen wir ein. Denn nur wer weiß, wie es ist, eine Ein­schrän­kung zu erlei­den, kann ver­ste­hen, wie sich Ver­bes­se­run­gen auswirken.

Lesen Sie hier von eini­gen Beispielen.

Der Werk­stoff Car­bon gab dem Rol­la­tor Car­bon sei­nen Namen

Car­bon – ein Koh­len­fa­ser­ver­bund­werk­stoff ist das Leicht­bau-Mate­ri­al schlecht­hin. Es zeich­net  sich durch höchs­te Fes­tig­keit aus –  bei gerings­tem Gewicht.
Ent­wi­ckelt in der Luft- und Raum­fahrt­tech­nik, set­zen Inge­nieu­re die­ses ein­zig­ar­ti­ge Mate­ri­al im Auto­mo­bil­bau, im Renn­sport, im Flug­zeug­bau und für Lauf­pro­the­sen ein. Immer, wenn es auf höchs­te Leis­tung bei gerin­gem Gewicht ankommt, ist car­bon­ver­stärk­ter Kund­st­stoff das über­le­ge­ne Material.

Die Eigen­schaf­ten des fer­ti­gen Pro­dukts las­sen sich von den Inge­nieu­ren sehr genau fest­le­gen. Unter ande­rem kommt es dar­auf an, wie die Car­bon-Mat­ten bei der Her­stel­lung auf­ein­an­der gelegt werden.

So las­sen sich die Eigen­schaf­ten des Car­bon-Mate­ri­als genau steu­ern.  Wie fer­ti­ge unse­re Rol­la­to­ren so, dass Car­bon neben der Fes­tig­keit auch Schwin­gun­gen dämpft. Die­se Fer­ti­gungs­tech­nik führt zu beson­de­rer Laufruhe.

Der Werk­stoff Alu­mi­ni­um in unse­ren Rol­la­to­ren und Rollstühlen

Alu­mi­ni­um ist ein silb­rig wei­ßes Leicht­me­tall. Als Rein­me­tall oder in Legie­run­gen ist es ver­gleichs­wei­se zäh und kann mecha­ni­schen Belas­tun­gen ohne Scha­den nach­ge­ben.  Es ros­tet unter nor­ma­len Umge­bungs­be­din­gun­gen nicht, da es sich von selbst gegen Umwelt­ein­flüs­se schützt.

Alu­mi­ni­um ist mit einer Dich­te von rund 3 Gramm je Kubik­zen­ti­me­ter rela­tiv leicht und zählt zu den Leicht­me­tal­len. Auf­grund sei­ner Eigen­schaf­ten wird als Hoch­leis­tungs­me­tall in vie­len Anwen­dun­gen eingesetzt.

Flug­zeug­bau­er und Auto­bau­er schät­zen die Eigen­schaf­ten von Alu­mi­ni­um. Auch Fahr­rä­der wer­den mit die­sem mate­ri­al hergestellt. 

Wir ver­wen­den es für die bes­comedi­cal-Rol­la­to­ren-Serie SPRING und für Leichtbau-Rollstühle.

Weil es weit­ge­hend rost­frei ist, kann Alu­mi­ni­um mit metal­li­schem Glanz dort ver­ar­bei­tet wer­den, wo sich hier­aus ein anspre­chen­des Design ergibt. Es lässt sich aber auch mit schö­nen und halt­ba­ren Lack­über­zü­gen ver­se­hen. Für die Rol­la­to­ren-Serie Spring ver­wen­den wir stil­vol­les Gra­phit­me­tal­lic und edles Bordeauxrot.

Die Räder in unse­ren Rollatoren

Wir bau­en Rol­la­to­ren des­halb beson­ders leicht, weil  sie sich so bes­ser steu­ern las­sen. Die gute Steu­er­bar­keit eines Rol­la­tors hängt aber von vie­len Punk­ten ab. Einer ist die Grö­ße der Räder. Die­sem Aspekt wid­men unse­re Tech­ni­ker ganz beson­de­re Aufmerksamkeit.

Die Rad­grö­ße ist von Bedeu­tung, wenn es um die Über­win­dung von Hin­der­nis­sen geht. Bei­spiel: Bord­stein­kan­ten.

Die maxi­ma­le Hin­der­nis­hö­he, die ein Rad beim Schie­ben ohne nen­nens­wer­te Kraft­an­stren­gung bewäl­ti­gen kann, ent­spricht etwa 15% des Außen­durch­mes­sers des Rades.

Je grö­ßer also ein Rad ist, des­to leich­ter über­win­det es Hin­der­nis­se. Alle bes­comedi­cal- Rol­la­to­ren stat­ten wir daher mit gro­ßen Lenk­rä­dern aus, die zusam­men mit dem gerin­gen Gewicht der Rol­la­to­ren die Über­win­dung von Hin­der­nis­sen erleichtern.

Im bes­comedi­cal-Rol­la­tor SPRONG CC ver­wen­den wir beson­ders gro­ße Räder mit einem Durch­mes­ser von 30 cm für die Lenk­rä­der und die Bockräder.

Dämp­fung von Vibra­tio­nen durch die Feder bei Bes­co Medi­cal SPRING-Rollatoren

Rollator Spring Dämpfer
Rollator Spring Hinterachse

Sobald sie drau­ßen unter­wegs sind, ist ein unebe­ner Fahr­be­lag die Regel. Schnell schmer­zen die Hän­de infol­ge stän­di­ger Erschüt­te­run­gen. Schmer­zen in den Hän­den erschwe­ren die Steue­rung des Rollators.

Die Ver­mei­dung von Vibra­tio­nen ist neben der Aus­wahl von Mate­ri­al und Rad­grö­ße die drit­te Kom­po­nen­te für gute Steuerbarkeit.

Um Vibra­tio­nen ent­ge­gen zu wir­ken, ver­se­hen wir vie­le bes­comedi­cal Rol­la­to­ren mit Schwin­gungs­dämp­fern, die ein lauf­ru­hi­ges Fah­ren fördern:

  • Car­bon dämpft Schwin­gun­gen durch sei­ne Flexibilität.
  • In den bes­comedi­cal-SPRING-Vari­an­ten bau­en wir Stoß­dämp­fer mit Federn ein.

Die­ses spe­zi­el­le Funk­ti­ons­ele­ment gestal­ten wir rot. Als rotes Gestal­tungs­ele­ment prä­gen die beid­sei­ti­gen Dämp­fungs­fe­dern das äuße­re Erschei­nungs­bild der SPRING-Serie und geben Ihr den Namen: SPRING.

Die Schei­ben­brem­se im Bes­co Medi­cal-Rol­la­tor SPRING Cross Country

Wenn sie sich beim Gehen unsi­cher füh­len, nei­gen sie viel­leicht dazu, ihren Rol­la­tor stän­dig mit Brem­se zu nut­zen. Vie­le unse­rer Model­le haben Brem­sen, die beson­ders dar­auf aus­ge­legt sind, klein zu bau­en und das Erschei­nungs­bild des Rol­la­tors nicht zu beeinträchtigen.

Wenn aber hohe Brems­leis­tun­gen über einen län­ge­ren Zeit­raum erfor­der­lich sind, ist die Schei­ben­brem­se die Brems­bau­wei­se der Wahl. Die­se Brem­sen ver­bau­en wir im bes­comedi­cal-Rol­la­tor SPRING CC. Im SPRING CC ist Schei­ben­brem­sen neben der Feder und den gro­ßen Rädern ein Erkennungsmerkmal.

Schei­ben­brem­sen ver­fü­gen über die Kraft, den Rol­la­tor auf sehr unebe­nem Grund gut hand­hab­bar zu hal­ten oder bei Dau­erge­brau­hch eine hohe Stand­zeit aufzuweisen.